Holger Apfel berichtet aus dem Landtag in Sachsen
Landesveranstaltung am 11.09.2011 mit Holger Apfel
Ostholstein, den 11. September 2011 –
Nachdem der letzte Versuch eine Informationsveranstaltung mit dem NPD-Fraktionsvorsitzenden Holger Apfel
in der Ortschaft Prisdorf bei Pinneberg in Dezember 2009 an der Intervention des VS vereitelt wurde, hat
der NPD Landesverband S-H den Fraktionsvorsitzenden Holger Apfel erneut eingeladen. Die Veranstaltung
fand in der Nähe von Neustadt in Ostholstein statt.
Mit etwas Verspätung begann die Veranstaltung gegen 14.45Uhr im gut besuchten Versammlungsraum. Der
stellvertretende Landesvorsitzende Ingo Stawitz eröffnete die Veranstaltung und konnte, neben dem
Gast aus Dresden, auch die beiden kommunalen Mandatsinhaber Kay Oelke (Kreistag Lauenburg) sowie Hermann
Gutsche (Ratsherr in Kiel) begrüßen..
Kamerad Oelke berichtete über die undemokratischen Methoden der etablierten Politiker im Kreistag.
Satzungsänderungen, Beschneidung der Redemöglichkeiten und anderes mehr gehörten zu den
Vorgehensweisen selbsternannter „Demokraten“, um den Vertreter der Nationalen Opposition
außer Gefecht zu setzen.
Trotz aller Schikanen, ist es dem NPD-Vertreter Oelke gelungen, vieles in Erfahrung zu bringen und zu
veröffentlichen. Oelke berichtete über eine lange Reihe von Kürzungsmaßnahmen im
sozialen Bereich, die als „Sparmaßnahmen“ getarnt werden und letztlich mit den leeren
Geldtöpfen der Kreise, Städte und Kommunen zu tun haben. Die Ausführungen wurden mit
großer Aufmerksamkeit gefolgt. Im Anschluß ergänzte Hermann Gutsche, Ratsmitglied der
Landeshauptstadt Kiel, die Angaben mit eigenen Ausführungen.
Nach der Pause übergab Ingo Stawitz das Wort an Holger Apfel, der für seine faktenreichen und
niemand schonenden Reden bekannt ist. Daß Apfel bei den Politikern aller etablierten Parteien
gefürchtet ist, wurde allen im Saal deutlich. Apfel beschrieb die lange Liste der Sünden und
Versäumnisse im wirtschaftlichen, finanziellen und sozialen Bereich, die von den etablierten
Parteien, insbesondere der Bundesregierung und der Bundeskanzlerin Angela Merkel zu verantworten sind.
Wie es sich für einen hervorragenden Vertreter nationaler Politik gehört, blieb es nicht bei
Kritik am politischen Gegner, sondern sämtliche Alternativen zur Versagerpolitik der
Regierungskoalition in Berlin wurden auf der Basis des Weltanschauungsprogramms der NPD als Lösung
der hausgemachten Probleme erläutert. Wiederholt erntete Apfel starken Beifall aufgrund seiner
geistreichen Bemerkungen, die auch mit Witz und Humor an passenden Stellen vermengt wurden.
Ingo Stawitz, der selbst Fraktionsvorsitzender im Landtag S-H war, würdigte im Anschluß die
hervorragende Arbeit der NPD-Fraktionen in Sachsen und auch in Mecklenburg-Vorpommern. Er machte deutlich,
daß die erneuten Einzüge der NPD in 2 Landtagen den Beleg dafür erbracht haben, daß
sich eine eigene Wähler-Hausmacht in zwei wichtigen Ländern Deutschlands gegen alle
Anti-Rechts-Maßnahmen der Herrschenden erarbeiten läßt. Er forderte alle Anwesenden dazu
auf, sich in den nächsten Monaten im Wahlkampf Schleswig-Holsteins einzubringen.
Ingo Stawitz