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Nun hat sie begonnen, die heiße
Phase des schleswig-holsteinischen Wahlkampfes, und im
kommenden Monat wird sich dann zeigen, ob die NPD als einzige
wirkliche Oppositionspartei dann in Form ihrer Abgeordneten
im Kieler Landtag die Stimme der sozial Benachteiligten wird
erheben können. Um dieses bewerkstelligen zu können,
muß natürlich ersteinmal ordentlich „getrommelt“
werden, sprich: in jeder kleinen oder größeren Stadt
durch Flugblattverteilung jeden einzelnen Menschen darauf
hinzuweisen, daß es zu den derzeit mehr als maroden
politischen und sozialen Verhältnissen sehr wohl eine
wählbare Alternative gibt.
Unter tatkräftiger Unterstützung von Kameraden aus Nürnberg,
denen an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich für ihre
Opferbereitschaft gedankt sei, wurde in den vergangenen Tagen
in allen Stadtteilen Neumünsters jeder Briefkasten (über
30.000 Stück) mit dem aktuellen „Quittung für
Hartz IV!“-Flugblatt „vollgetankt“ und die
Kameraden wurden nicht müde, wenn eine Haustür
verschlossen war, durchzuklingeln, und wenn dann ein fröhliches
„Wer ist denn da?“ erscholl, wurde noch einmal
darauf hingewiesen, daß wir quasi die Einsicht in das
jeweilige Haus bringen wollen, und meist summte kurz darauf
auch schon der Türöffner.
Am Sonnabend war dann die letzte Verteilhürde zu nehmen und gleichzeitig
auch die am wenigsten dankbare, denn es galt im Innnestadtbereich, in
den Problemvierteln, die meistenteils von „potentiellen
künftigen EU-Bürgern“ dominiert werden,
unsere Botschaft an die dort lebenden Deutschen zu richten.
Gesagt, getan, man teilte sich in mehrere Gruppen auf und
machte sich an die (aufklärerische) Arbeit. Nach einigen
Stunden war dann auch in er Innenstadt alles Material an den
Mann und die Frau gebracht und man suchte die Kameraden
zusammen. Da passierte es: ein Mob von rund fünfzehn Vermummten
rennt, mit Totschlägern und Schlagringen bewaffnet, in
unsere Richtung und ist mit absoluter Sicherheit nicht an
einer gediegenen Diskussion mit uns interessiert. Wir tun
das, was angesichts dieser bedrohlichen Übermacht jeder
tun würde, der nicht an einem längeren
Krankenhausaufenthalt interessiert ist: wir
nehmen die Beine in die Hand.
Der Mob hinter uns wird zusehends langsamer und es entsteht
zwischen uns und den offensichtlichen Befürwortern der
sozialen Einschneidungen a la Hartz IV ein immer breiterer
Abstand. Und dann müssen wir sehen, daß dicht neben
uns in einem Fiat Uno sitzend der ehemalige Neumünsteraner
Ratsherr und seines Zeichens Gesinnungsblockwart des Vereins
„Grenzgänger“ Torsten Döhring, in Begleitung
einer ebenfalls als „Grenzgängerin“ aktiven
Kurdin (da bekommt das Wort Grenze gleich eine ganz andere, sehr
verschiedenartig interpretierbare Doppelbedeutung…),
telefonisch die Schläger in unsere Richtung dirigiert.
Doch es kam noch ärgerlicher: Schon halbwegs in Sicherheit,
erwartet uns eine Polizeistreife. Also werden unsere
Personalien aufgenommen. In der Zwischenzeit in gehörigem
Abstand werden die Angreifer zusehends langsamer, fürchten
sie doch, ebenfalls datenerfassend in Augenschein genommen zu
werden. Wir weisen die Beamten darauf hin, daß wir von
besagten Personen sicher nicht zu Kaffee und Kuchen eingeladen
werden sollten. Die Bamten wirken nicht gerade sehr
aufnahmefähig, denn sie schreiben gerade unsere
Personalien auf, dann nocheinmal eine etwas emotionalere
Aufforderung unsererseits, sich doch endlich einmal
der Gewalttäter anzunehmen. Diese haben sich inwzischen
in eine Nebenstraße verzogen. Jetzt endlich eine
Reaktion der Polizisten: „Sie sprachen eben
von Angreifern, von denen sie verfolgt wurden und werden –
wo sind die denn abgelieben? Ich sehe keinen!“ Auf
unseren Nebenstraßenhinweis folgt ein „Na gut,
schaun wir mal!“– und in der Tat, ein kleines
Grüppchen der Krawalleros kann vorläufig zum
Stillstand und zur Datenabgabe bewegt werden, der Rest hat
sich voneinander getrennt und bewegt sich nun in kleinen,
losen Grüppchen weiter durch die Straßen von
Neumünster, in der Hoffnung noch einiger nationaler
Aktivisten „habhaft“ werden zu können –
ohne Erfolg!
Als Resümee des Einsatzes bleibt: Ganz Neumünster wurde
mit Flugblättern eingedeckt und hat nun die Möglichkeit,
ihre Ablehnung gegen die politische Herzlosigkeit im Februar deutlich
und vor allem wirksam an der Urne kundzutun!
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