Mitteilung zum Wahlergebnis

Zwei NPD-Mandate gegen den Linksruck

Presse

Kiel, den 26. Mai 2008 – Zuerst einmal das wichtigste: Wir bedanken uns bei den 4.717 Schleswig-Holsteinern, die unserer Partei trotz Medienhetze und „Linkspartei“-Propaganda ihr Vertrauen geschenkt haben! Während es in Ostholstein und Nordfriesland nicht für einen Sitz gereicht hat, werden in Kiel und Lauenburg in den nächsten fünf Jahren zwei Nationaldemokraten deutsche Interessen vertreten. Das wird nicht leicht werden: Überall sind die Multi-Kulti-Fetischisten der mehrfach umbenannten und doch die alte gebliebenen SED in die Kommunalparlamente eingezogen. Der unübersehbare Linksruck ist dabei sicherlich kein Indiz dafür, daß die Menschen in Schleswig-Holstein wirklich plötzlich die Vorzüge von Masseneinwanderung und kommunaler Geldverschwendung zugunsten von Randgruppen schätzengelernt haben. Es ist den Medien lediglich sehr erfolgreich gelungen, die Proteststimmung und Unzufriedenheit in eine für die etablierten Parteien ungefährliche Bahn zu lenken.

Der NPD ist es nicht gelungen, mit eigenen Mitteln gegen diese Übermacht anzukommen. Dabei wurde mit den vorhandenen Mitteln das geschafft, was machbar war: Fast 200.000 Wahlzeitungen und 150.000 Flugblätter wurden an die Haushalte verteilt, kommunale Probleme aufgegriffen und Lösungsansätze aufgezeigt. 102 Kandidaten setzten teilweise ihren Beruf und ihre Wohnungen aufs Spiel, um als Nationalisten ihre Überzeugung auch auf dem Wahlzettel zu vertreten. Das ist deutlich mehr, als unserem Landesverband in den vergangenen Jahren möglich war. Und wir sind überzeugt, daß es weit weniger ist, als uns zur nächsten Kommunalwahl gelingt.

Denn wie überall, wo sie an Regierungen beteiligt waren, etwa in Berlin oder Mecklenburg-Vorpommern, werden sich die mit ideologischen Scheuklappen versehenen Linken über kurz oder lang als das entlarven, was sie sind: Lobbyisten gegen die Interessen der deutschen Bevölkerung. Wie es anders geht, werden die beiden neugewählten Vertreter der NPD exemplarisch beweisen.

Erneut widerlegt wurde übrigens das uralte Märchen, daß eine geringe Wahlbeteiligung den „Rechten“ nützen würde. Das Gegenteil ist der Fall: Wenn mehr als die Hälfte der Wahlberechtigten zu Hause geblieben sind, ist das wohl kaum ein Indiz dafür, daß diese Menschen als Sozial- oder Christdemokraten mit der Politik so zufrieden sind, daß sie den Gang zur Wahl für unnötig halten. Vielmehr sind Frust und Resignation bei vielen Bürgern so groß, daß sie mit der Einstellung „Man kann ja doch nichts ändern – die da oben machen ja eh, was sie wollen“ der Wahl fernbleiben. Daß die NPD (noch) nicht als wählbare Alternative wahrgenommen wird, ist ein Problem, das es jetzt in den Kreisverbänden anzupacken gilt.

Als Fazit bleibt festzuhalten: Ein überzeugender Wahlsieg sieht anders aus. Trotzdem sind die beiden hart errungenen Mandate ein Anfang und werden uns Ansporn sein, unsere Arbeit in der nächten Zeit zu intensivieren, den Strukturausbau voranzutreiben und uns vermehrt in die kommunalen Belange einzumischen, sei es nun innerhalb oder außerhalb der Räte. Und zuletzt: Wir danken Ihnen – den Lesern dieser Netzseite – für das große Interesse an unserem Wahlkampf. Das Angebot, Informationsmaterial und unsere CD zu bestellen, bleibt natürlich bestehen. Machen Sie jetzt mit bei den Nationaldemokraten in Schleswig-Holstein – wir fangen gerade erst an!

Kay Oelke

Kay Oelke

Kommentar des Spitzenkandidaten Kay Oelke (Lauenburg)

„Wir haben unser Wahlziel, in den Kreistag einzuziehen, erreicht. Zur Fraktionsstärke fehlten nur rund 300 Stimmen, was natürlich bedauerlich ist. Durch bürgernahe und sachorientierte Arbeit werde ich als Kreisrat in den nächsten fünf Jahren die Sorgen und Nöte der Menschen im Herzogtum Lauenburg in den Rat tragen. Die Etablierten werden in Zukunft nicht mehr daran vorbeikommen, sich mit vernünftigen nationaldemokratischen Lösungsvorschlägen für die zahlreichen Probleme des Herzogtums auseinanderzusetzen.“

 

 

Hermann Gutsche

Hermann Gutsche

Kommentar des Spitzenkandidaten Hermann Gutsche (Kiel)

„Im Rathaus ist jetzt schon der große Katzenjammer ausgebrochen. Zurecht: Erstmals sind die Altparteien nicht mehr unter sich und müssen hinnehmen, daß ihnen auf die Finger geschaut wird. Ich bin gespannt, ob es in Kiel genauso läuft wie etwa in Sachsen oder in manchen anderen Kommunalvertretungen; daß nämlich Anträge der NPD erst von den Blockparteien abgelehnt, und später als eigene Anträge erneut eingebracht werden, weil man an unseren Lösungen einfach nicht vorbeikommt. Und die Ergebnisse in den Stadtteilen Mettenhof, Gaarden und Dietrichsdorf mit bis zu 4,5 % zeigen uns auch, daß die Menschen dies erkennen, wenn die Probleme überhand nehmen.“

 

 

Marcus Tietz

Marcus Tietz

Kommentar des Spitzenkandidaten Marcus Tietz (Ostholstein)

„Durch die vielen Überhangmandate fehlten nur gut 100 Stimmen zum Einzug in das Kreishaus. Das ist ärgerlich; vor allem, weil viele, die jetzt die vermeintliche Oppositionspartei „Die Linke“ gewählt haben, bald feststellen werden, daß sie damit nur einen weiteren Steigbügelhalter der Sozialdemokraten ins Amt gehievt haben. Wir werden uns jedoch von der knappen Niederlage bestimmt nicht entmutigen lassen, und in Zukunft weiterhin im Kreis für die Belange der Menschen aktiv sein.“

 

 

Kevin Stein

Kevin Stein

Kommentar des Spitzenkandidaten Kevin Stein (Nordfriesland)

„Das Ergebnis ist enttäuschend, da beißt die Maus keinen Faden ab. Daß es uns im Vorfeld nicht gelungen ist, alle Wahlkreise zu besetzen, macht sich im Ergebnis jetzt bemerkbar. Wir haben aber im engagierten Wahlkampf viele Kontakte knüpfen und neue Interessenten gewinnen können. Auch die Mitgliederentwicklung im Kreisverband geht in die richtige Richtung. Auch wenn wir nach dem Ergebnis der Landratswahl vor gut einem halben Jahr mit einem besseren Ergebnis gerechnet hatten, war der Wahlantritt die richtige Entscheidung. Nach der Wahl ist vor der Wahl, und da die „Linke“ in den nächsten Jahren garantiert beweisen wird, daß sie keine brauchbare Oppositionspartei ist, werden wir den in den letzten zwei Jahren eingeschlagenen Weg des Strukturaufbaus konsequent weitergehen.“

 

Ihr Landesverband Schleswig-Holstein


Ausdruck der HTML-Datei 

Ausgabe als PDF-Datei 

 zurück

NPD Schleswig-Holstein 26. Mai 2008