Nachbearbeitung der Ereignisse vom 1. Mai 2008 in Hamburg

„Einsatzleiter der Polizei Peter Born war
                          auf einer anderen Veranstaltung als wir!“

Kiel, den 3. Mai 2008 – So oder ähnlich werden viele der Polizisten gedacht haben, die zum Zeitpunkt der Demonstrationen am 1. Mai 2008 ihren Dienst tun mußten und am nächsten Tag die Aussagen ihres Einsatzleiters Peter Born hörten. „Die Aggression ging von den Rechten aus.“ So wird Peter Born von „STERN ONLINE“ auf der Pressekonferenz vom 2. Mai 2008 zitiert. Die einzelnen Polizisten hatten aber auf der Demo am Vortage zur Kenntnis nehmen müssen, daß sie nicht von uns, sondern von den Linken mit Steinen beworfen wurden. Weiterhin war den Beamten völlig klar, daß ebenfalls alle Brände von der Antifa gelegt worden waren.

Kamerad

Dieser Kamerad wurde von einem Stein getroffen. Ein Steinwurf kann auch schnell tödlich enden.

Klarstellung:
1. Alle Feuer in Hamburg wurden ausschließlich von linken Kriminellen gelegt. Es brannte bereits an vielen Stellen lange bevor die nationalen Aktivisten Hamburg erreichten.

2. Von nationalen Aktivisten wurde jedenfalls kein Stein auf Polizisten geworfen.

3. Kein PKW und kein fremdes Eigentum wurden von Nationalisten zerstört.

4. Von nationaler Seite unternahm man alles, um unbeteiligte Bürger aus dem Konflikt herauszuhalten. Nur linke Kriminelle handeln ohne Rücksicht auf Verluste. Sie randalierten in Hamburg weiter, als die auswärtigen Nationalisten die Stadt längst verlassen hatten.

5. Von nationalen Kräften wurde auch kein Cafe mit Ausflüglern zum Himmelfahrtstag angegriffen.

6. Es waren auch keine Nationalisten, die in der Nacht vom 1. auf den 2. Mai 2008 einen „ALDI“-Laden aufbrachen und ausplünderten.

Wie angesichts dieser nicht bestrittenen Fakten Herr Peter Born zur der Äußerung kommt, die Gewalt ginge eindeutig von den Rechten aus, bleibt nicht nur uns ein Rätsel, sondern auch den eingesetzten Polizeibeamten, mit denen wir nach dem 1. Mai gesprochen hatten.

Positiv an den Aussagen des Einsatzleiters Peter Born ist die Erkenntnis, daß dadurch selbst einem unpolitischen Bürger überdeutlich vor Augen geführt wird, wie eng die Polizeiführung teilweise mit Kriminellen zusammenarbeitet. Deutlicher kann Peter Born diese offensichtliche Kumpanei kaum dokumentieren.

Erstes Beispiel falscher Berichterstattung
Aber auch die Medien tragen ihren Teil dazu bei, die deutsche Bevölkerung falsch zu informieren. Ein sehr gutes Beispiel, wie gelogen wird ohne falsche Sachverhalte darzustellen, kann in den „Lübecker Nachrichten“ vom 2. Mai 2008 nachgelesen werden.

Im Artikel „Schlachtfeld Hamburg-Barmbek“ auf Seite 5 steht:

„Schon vor Beginn der eigentlichen Demonstration der Rechtsextremisten hatte eine große schwarze Rauchwolke über dem Stadtteil gestanden, nachdem ein Reifenlager in Brand gesetzt worden war. Auf den Gleisen einer S-Bahnlinie hatten Chaoten Feuer gelegt.“

Jeder Leser, der die tatsächlichen Abläufe nicht kennt, muß annehmen, daß sowohl das Feuer im Reifenlager, als auch das Feuer auf den Gleisen der S-Bahnlinie von Rechtsextremisten entfacht worden war, obwohl es nicht ausdrücklich geschrieben steht. Dieser Eindruck sollte sicher auch erzeugt werden. Beide Brände waren natürlich von linken Kriminellen gelegt worden. Alle dargestellten Vorkommnisse sind einzeln betrachtet zutreffend. Der falsche Gesamteindruck ergibt sich aus dem Zusammenhang, in den diese Einzelheiten gesetzt wurden. Gegen derartige Formulierungen ist es sehr schwer, sich rechtlich zur Wehr zu setzen.

Eine derartige Umdeutung von Gewalttaten hat mit objektiver Berichterstattung nichts mehr zu tun. Große Teile der BRD-Journaille sind offensichtlich käuflich.

Zweites Beispiel fehlerhafter Berichterstattung
„Spiegel-Online“ meldet:

Neonazis kaperten zwei Regionalzug-Waggons
„Sie kamen vermummt und in einer großen Gruppe: Rund 60 Neonazis haben am 1. Mai einen Regionalzug nach Hamburg geentert.“

U-Bahn

„Entglaster“ Teil des angegriffenen U-Bahn-Wagens in der Sengelmannstraße

Diese Meldung ist Unfug und enthält die Darstellung falscher Sachverhalte. Gegen eine derartige Meldung könnte, wenn man sich die Mühe machen wollte, vorgegangen werden. Tatsächlich hatte sich eine Gruppe junger Menschen bereits am Kieler Hbf eine entsprechende Anzahl von Gruppenfahrkarten gekauft und war geschlossen in den Nahverkehrszugs eingestiegen, wie es viele andere Reisegruppen auch tun. Es befanden sich nach wie vor Reisende, die nicht zum nationalen Umfeld gehörten in denselben Abteilen. Es wurde niemand ernsthaft daran gehindert in den Bereich des Zuges einzusteigen, in welchem wir uns befanden. Ab Pinneberg wurde allerdings allen neutralen Reisenden empfohlen, den Bereich des Zuges zu verlassen, in dem sich unsere Gruppe befand, da mit Steinwürfen linker Krimineller zu rechnen sei. Ein kleiner Teil der unpolitischen Reisenden, folgte diesem Rat.

Wie notwendig diese Empfehlung war, zeigt die „Entglasung“ einer U-Bahn an der U-Bahnstation Sengelmannstraße. In der Bahn saßen auch völlig unbeteiligte Reisende mit uns im Abteil. Auch diese Menschen wurden Opfer von linker Gewalt. Zu diesem „Kollateralschaden“ war übrigens in der Systempresse kein Hinweis und keine Aufklärung zu finden.

Fazit:
Die mediale Aufarbeitung des 1. Mai 2008 in BRD-Systemmedien hat in ihrer „Objektivität“ nicht einmal mehr das Niveau der DDR-Systempresse. Karl Eduard von Schnitzler wäre stolz auf diese Form der Berichterstattung.

Weitergehende Informationen:

1. Mai 2008


 

Weitere Bilder von der Demo:

Rauch

Die schwarze Rauchwolke über Hamburg-Barmbek


Straßenschlacht

Offenbar nach einer Straßenschlacht zwischen der Polizei gegen die Antifa ist die Straße mit Steinen übersät


Mülltonne

Von linken Gegendemonstranten angezündeter Müllcontainer auf unserer Marschroute


H. G.


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NPD Kiel-Plön 3. Mai 2008