Läuft die Entwicklung in Afghanistan aus dem Ruder?

Sind Kampfeinsätze in Afghanistan die Beteiligung am Völkermord?

Afghanistan in Zahlen:
Fläche: 625 225 km2
Einwohnerzahl: 28,8 Millionen
Hauptstadt: Kabul
Sprachen: Dari, Paschtu (Amtssprachen), Usbekisch
Währung: Afghani

Kiel, den 3. Februar 2008 – Mittlerweile befinden sich knapp 40.000 schwerbewaffnete NATO-Soldaten in Afghanistan. Obwohl die NATO die Lufthoheit besitzt und die Soldaten mit modernsten Waffen ausgestattet sind, reichen die zur Zeit anwesenden Soldaten offensichtlich nicht aus, das Land zu befrieden. Deshalb schickt die Bundesregierung weitere Soldaten in den Hindukusch. Daß die Zahl der NATO-Soldaten erhöht werden soll, legt den Schluß nahe, daß in Afghanistan kein Krieg gegen einige wenige sogenannte „Terroristen“ geführt wird, sondern gegen große Teile des afghanischen Volkes. Damit birgt jeder Kampfeinsatz in Afghanistan das Risiko, sich an einem von den USA geführten Völkermord zu beteiligen. Das Deutsche Volk steht wohl auch deshalb mit großer Mehrheit den Kampfeinsätzen der Bundeswehr ablehnend gegenüber.

Afghanistan

Die Herrschenden stehen vor dem Problem, den „Deutschen Michel“ davon zu überzeugen, daß die Bundesregierung alles tut, deutsche Interessen wahrzunehmen. Was nun in den Medien folgte ist geradezu ein Lehrstück, wie eine widerspenstige Bevölkerung dazu gebracht wird, eine nicht gewollte Entscheidung der Regierung zu dulden.

Die Medien, sowohl die Presse, wie auch das Fernsehen sind faktisch gleichgeschaltet und berichten ohnehin nur noch systemkonform. Spätestens seit der gesellschaftlichen „Hinrichtung“ von Eva Herman wurde jedem Medienvertreter vor Augen geführt, was mit einem Journalisten geschieht, der nicht „gehorcht“ oder eigene Überlegungen auftischt.

Mit Hilfe der auf diese Weise zum „Gehorsam erzogenen“ Medien konnte das „Lehrstück“ in Sachen „Volksverblödung“ beginnen:
Anfang Februar 2008 erweitern die USA ihre Wünsche und forderten, daß Bundeswehrsoldaten auch im Süden von Afghanistan an Kampfeinsätzen teilnehmen sollten. Das gibt der Bundesregierung die Möglichkeit in „heldenhaftem“ Abwehrkampf die Forderungen der USA nach weiteren deutschen Soldaten abzuweisen. Im Ergebnis ist dann der „Deutsche Michel“ froh und glücklich, daß deutsche Truppen „nur“ im Norden Afghanistans an Kampfeinsätzen beteiligt werden.

Die NPD ist zur Zeit die einzige politische Kraft, die glaubwürdig die Kampfeinsätze deutscher Truppen ablehnt. Deutsche Soldaten dürfen nicht für die machtpolitischen Interessen der USA und des Großkapitals ihr Leben lassen müssen!


Die sogenannten Linken haben längst den Anspruch aufgegeben, eigene politische Maßstäbe zu setzen. Die Linken – auch die PDS / Die Linke – sind nur noch Erfüllungsgehilfen des Großkapitals und reduzieren sich darauf, anti-deutsch und/oder anti-national zu sein. Darin liegt auch die Ursache, daß die Linkspartei von den Medienkonzernen als „Protestpartei“ aufgebaut wird – die PDS / Die Linke wird vermutlich wie alle Systemparteien fast vollständig durch Lobbys und/oder das Großkapital kontrolliert.

Übrigens: Sozial geht nur national!

H. G.


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NPD Kiel-Plön 3. Feb. 2008