NPD-Fraktionen zu Gast in Schleswig-Holstein

Holger Apfel sprach in Steinburg

Schiedsgericht

Steinburg , den 26. Juni 2007 – In Steinburg (Kreis Steinburg) führte die NPD einen Landesparteitag mit anschließender Informationsveranstaltung durch. Der Landesparteitag wurde notwendig, um ein neues Schiedsgericht zu wählen und um den Rechenschaftsbericht des Landesverbandsvorsitzenden Uwe Schäfer entgegen zu nehmen. Schäfer konnte den anwesenden Mitgliedern in Bezug auf die Mitgliederentwicklung und der jüngsten Öffentlichkeitsarbeit gute Nachrichten unterbreiten. Im Gegensatz zu den etablierten Parteien wie SPD und CDU, die über einen nicht unerheblichen Mitgliederschwund zu klagen haben, konnte die Zahl der Mitglieder der NPD in den letzten 24 Monaten mehr als verdoppelt werden. Bezeichnend für den Zustand der SPD ist der Umstand, daß in jüngster Zeit einige langjährige SPD-Mitglieder ihre alte politische Heimat verlassen haben. Dabei handelt es sich, um die undogmatischen und guten Mitglieder der alten deutschen Arbeiterpartei, die von der unsozialen Politik der ehemaligen Rot/Grünen- wie auch der jetzigen Rot/Schwarzen-Koalition genug haben. Diese ehemaligen Genossen sind bei der NPD willkommen und das erklärt vielleicht den Ärger des SPD-Innenministers Ralf Stegner, der dafür verantwortlich ist, daß viel Unsinn beim sog. Verfassungsschutz zu Papier gebracht wird.

Im Anschluß an den nur parteiöffentlichen Landesparteitag fand eine öffentliche Informationsveranstaltung statt.

Lober

Karl-Ernst Lober, der ehemalige NPD-Fraktionsvorsitzende


Zuerst sprach der ehemalige NPD-Fraktionsvorsitzende Karl-Ernst Lober, der der sechsten Legislaturperiode des schleswig-holsteinischen Landtages angehörte. Da seine Heimat in Schlesien liegt und er sich nach wie vor publizistisch für die Heimat in Ostdeutschland einsetzt, behandelte sein Vortrag die Lage der zur Minderheit reduzierten Deutschen im polnisch verwalteten Teil Deutschlands. Er konnte nachweisen, daß alle Bundesregierungen die Interessen der Deutschen in den Ostprovinzen, die den Polen nach 1990 völkerrechtswidrig zugesprochen wurden, verraten haben.

Anschließend ging der ehemalige DVU- und DLVH-Fraktionsvorsitzende Stawitz auf die Vernichtungspläne aus dem Hause des einstigen US-Präsidenten und Kriegshetzers Franklin D. Roosevelt ein. Dazu gehörten Personen wie Morgenthau, Hooten, Kaufmann und Nizer, die als maßgebliche Ideengeber der Alliierten für die Nachkriegszeit und die damit verbundene Unterdrückung, Ausbeutung und schließlich Vernichtung Deutschlands verantwortlich sind. Vieles von dem, was noch während des Krieges gefordert wurde, ist mittlerweile in der BRD realisiert worden bzw. geht der Vollendung entgegen. Stawitz trug ein selbst geschriebenes Gedicht zum Thema der Kanzler der BRD vor, um alles zu dokumentieren.

Als Hauptredner des Tages hielt der Fraktionsvorsitzende im sächsischen Landtag, Holger Apfel, eine längere und hoch interessante Rede. Er konnte die Arbeit der NPD-Fraktion erläutern und nachweisen, daß das Arbeitspensum, was die Zahl der Anträge und der Gesetzentwürfe usw. anbelangt, von keiner anderen Fraktion sonst erreicht wird. Die PDS rangiert nach der NPD erst an zweiter Stelle, während die SPD sich erst wiederfinden muß. Die weitabgeschlagene CDU findet, nach dem Skandal mit der Landesbank, jetzt mit dem viel schlimmeren Skandal der Immobilienschiebereien, Korruption, Prostitution, Begünstigung bis hin zum Mord umfaßt, kaum noch die Kraft, um über sinnvolle Arbeit für das Volk nachzudenken. Akteure dieser sizilianischen Schande sind namhafte Politiker, Minister und Beamte, die alle Hände voll damit zu tun haben, die Sache möglichst schnell und umfassend zu vertuschen, wie die „zufällige“ Vernichtung von vielen Aktenordner mit Beweisstücken in verschiedenen Dienststellen in den letzten Tagen bewiesen hat.

Die sog. „demokratischen“ Parteien des sächsischen Landtages, wie sie sich selbst zu nennen pflegen, und wozu überraschenderweise die Fraktion der ehemaligen SED, nämlich der PDS gehört, sind sich hauptsächlich in einem einzigen Punkt einig, nämlich die NPD auszugrenzen.

In seiner Rede zeigte Holger Apfel auch die Programmatik der etablierten Kräfte in Sachsen und im Bund auf. U.a. griff er die Rente mit 67 und die geradezu ekelhafte Hörigkeit gegenüber den USA auf. Deshalb gelten NPD-Abgeordnete als die wirklichen Vertreter einer deutschen Opposition in Sachsen wie auch in Mecklenburg-Vorpommern.

Holger Apfel

Holger Apfel berichtet aus dem sächsischen Landtag


Voller Saal

Der Saal der Veranstaltung war bis auf den letzten Platz belegt.


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NPD Schleswig-Holstein 26. Juni 2007