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Protest gegen das neue Schulgesetz in Schleswig-HolsteinKiel, den 22. November 2006 – Für Schleswig-Holstein ist es geplant, ab dem 15. Februar 2007 ein neues Schulgesetz in Kraft treten zu lassen. Dieses neue Gesetz sieht unter anderem vor, die Haupt- und Realschulen bis zum Schuljahr 2010/11 zu sog. Regionalschulen zusammenzuführen. Laut einer Meldung bei KN-Online vom 22. November 2006 lösten diese Pläne der Landesregierung Protest beim Kreiselternbeirat in Kiel aus. Aus Protest gegen die geplante Einführung der Regionalschule hat der Kreiselternbeirat der Realschulen eine Unterschriftenaktion gestartet. „Das wird gravierende Auswirkungen auf Stadtteile mit einer sozial schwachen Struktur haben“, kritisierte die Vorsitzende Silke Jürgensen. Der Elternbeirat fürchtet, daß zwangsläufig das Leistungsniveau sinken werde und Aufstiegsmöglichkeiten verbaut werden. „Wir können uns nicht vorstellen, daß unsere Kinder dann noch den Anschluß ans Gymnasium halten können.“ Für den Fall, daß die Regionalschule eingeführt werden sollte, hat der Kreiselternbeirat offenen Widerstand angekündigt: Den Eltern soll dann offiziell empfohlen werden, ihre Kinder an den Gymnasien anzumelden, um den Realschulabschluß zu machen. Da aller Wahrscheinlichkeit nach durch die Einführung der Regionalschule das Leistungs- und Bildungsniveau an Schleswig-Holsteins Schulen noch weiter absinken wird, ist das neue Schulgesetz nur ein weiterer Meilenstein zur Verblödung des Deutschen Volkes. Denn Völker mit selbstbewußten und gebildeten Menschen stellen für die Herrschenden eine Gefahr dar. Deshalb wird besonders in Deutschland Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, um den Leistungspegel an den Schulen zu senken. Als weitere Chance zur Wissensminderung haben die Herrschenden offenbar das Vollstopfen der Schulen mit Schülern, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind, ins Auge gefaßt. Diese senken zwangsläufig das Leistungsniveau eines Klassenverbands. Bildung und Wissen stellen die verläßlichsten Waffen dar, um sich vor Ausbeutung und Unterdrückung zu schützen! Besonders das Wissen um die geschichtlichen und kulturellen Wurzeln des eigenen Volkes ist unverzichtbare Grundlage einer nationalen Identität. Aber vor allem ist die Geschichte die aufgezeichnete Politik vergangener Generationen. Das Wissen um geschichtliche Abläufe ist gleichbedeutend mit der Erkenntnis um die politischen Zusammenhänge. Das Abschätzen der Folgen gegenwärtiger politischer Entscheidungen wird durch ein umfassendes geschichtliches Wissen erheblich erleichtert. Menschen jedoch, die keine Geschichtskenntnisse besitzen oder deren Wissen auf wenige Zeitabschnitte (z. B. nur von 1933 bis 1945) beschränkt ist, sind hilflos jedweder Manipulation ausgeliefert. H. G. |
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